Keiner daheim: Impfstoff-Lieferung laut Hermes in Nachbarland zugestellt

Keiner zu Hause: Impfstoff-Lieferung laut Hermes in Nachbarland zugestellt

Noktara - Keiner zu Hause- Impfstoff-Lieferung laut Hermes in Nachbarland zugestellt

Bundeskanzlerin Merkel gab in einem ARD-Interview an, dass bei Deutschlands Impfkampagne bisher im Großen und Ganzen nichts schief gelaufen sei und die Bestellungen rechtzeitig getätigt wurden, aber wo bleibt dann die Impfstoff-Lieferung? Laut den Herstellern Biontech und Pfizer wurden die Impfdosen nämlich schon längst verschickt! Auch Moderna bestätigte, dass der Versand bereits vor geraumer Zeit erfolgte. Ein Blick in die Sendungsverfolgung ergab nun jedoch, was wohl die Ursache für den Impstoff-Mangel sein könnte.

Impfstoff bei Nachbarland abgegeben!

paket

So geht aus dem Paket-Tracking hervor, dass es mehrere Zustellversuche gab, bei denen niemanden angetroffen wurde. Der Impfstoff wurde daher nach zwei gescheiterten Anläufen in einem Hermes-Paketshop in einem Nachbarland abgegeben. Dummerweise geht aus der digitalen Sendungsverfolgung nicht hervor in welchem Nachbarland genau die Ware abgeliefert wurde. Ein postalisches Benachrichtigungskärtchen wurde zwar hinterlassen, war aber völlig unleserlich. Nachfragen bei Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden liefen soweit ins Leere. Keines der Nachbarländer will ein Paket für Deutschland angenommen haben. Auch ist es etwas verwunderlich, dass bei den ersten beiden Zustellversuchen jeweils keiner zu Hause gewesen sein soll, da wegen des Lockdowns eigentlich immer jemand daheim ist. Völlig abwegig ist es allerdings nicht, dass Gesundheitsminister Jens Spahn durchaus genau zum Zeitpunkt der Zustellversuche gerade unter der Dusche gewesen sein könnte und das Klingeln überhörte.

Impfstoff-Lieferung war zum Glück versichert!

Sollte die Impfstoff-Lieferung nicht wider Erwarten innerhalb der nächsten 14 Tage doch noch auftauchen, greift immerhin die Versandversicherung und der Paketdienstleister Hermes muss für den Schaden aufkommen. Die Bestellung des noch nicht freigegeben Impfstoffs von Astra Zeneca wird man aber wohl wegen der schlechten Erfahrung mit Hermes besser über DHL oder UPS liefern lassen, um eine weitere Verzögerung des Corona-Impfplans zu verhindern.

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2 Kommentare zu “Keiner zu Hause: Impfstoff-Lieferung laut Hermes in Nachbarland zugestellt”
  1. Meine investigationsjournalistischen Fähigkeiten haben mich auf die richtige Fährte gebracht. Bei dem mit Impfstoff belieferten Nachbarland handelt es sich um den Freistaat Flaschenhals zwischen Mainz und Koblenz. Wer also Impfprivilegien begehrt sollte auf https://www.freistaatflaschenhals.de/p/freistaat-flaschenhals-reisepass-gruen die doppelte Staatsbürgerschaft beantragen. Innerhalb von nur fünf Tagen stellt der Lieferdienst dann die neuen Papiere zu. Und dann nix wie ab zum Stöffche in eine der Hauptstädte Kaub oder Lorch.

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