Muslimischer Studentin gehen die Bundesländer ohne Kopftuchverbot aus

Muslimischer Studentin gehen die Bundesländer ohne Kopftuchverbot aus

Noktara - Muslimischer Studentin gehen die Bundesländer ohne Kopftuchverbot aus

Khadija M. studiert Jura an der Uni Bonn und hat eigentlich schon genug mit ihrer Examensvorbereitung um die Ohren, doch nun muss sie gezwungenermaßen darüber nachdenken ins welches Bundesland sie bald ziehen soll, um nach der hoffentlich bestandenen Prüfung ihr Referendariat überhaupt antreten zu können. Ursprünglich wollte sie dafür ja in Nordrhein-Westfallen bleiben, doch die CDU, FDP und AfD stimmten dort mehrheitlich für ein sogenanntes Justizneutralitätsgesetz, dass “weltanschaulich konnotierte Kleidung”, zu der auch islamische Kopftücher zählen, verbietet. Daher hatte sie überlegt zunächst auf das Nachbar-Bundesland Bremen auszuweichen, da es dort noch kein explizites Verbotsgesetz gibt, allerdings sieht dort die Praxis für angehende muslimische Richterinnen wenig vielversprechend aus.

Faktisches Berufsverbot in immer mehr Bundesländern

„Ich könnte es ja in Schleswig-Holstein versuchen. Dort gibt zum Glück auch noch keine gesetzliche Regelung über die Bekleidung von Beamten. Inschallah klappt das ja dort mit meinem Referendariat. Jetzt muss ich nur noch eine bezahlbare Wohnung finden und hoffen, dass dort in der nächsten Zeit kein islamfeindliches Gesetz beschlossen wird.“, so Khadija während sie zuversichtlich beide Daumen drückte.

Sollte das auch nicht klappen, wird ihr wohl nichts anders übrig bleiben, als gänzlich auszuwandern oder ihr Studium zu schmeißen, um Hausfrau und Mutter zu werden und gegebenenfalls nebenbei als Putzfrau zu jobben.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel ist inspiriert vom nachfolgenden Tweet.

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