Muslimische Sportlerin disqualifiziert, weil sie die Verbeugung verweigerte

Muslimische Sportlerin disqualifiziert, weil sie die Verbeugung verweigerte

Noktara - Muslimische Sportlerin disqualifiziert, weil sie Verbeugung verweigerte

Oldenburg – Bei einem internationalen Kampfsportwettbewerb kam es zu einem Eklat. Eine muslimische Budo-Kämpferin führte ihre Kampftechnik in größtmöglicher Perfektion vor. Dennoch erhielt sie von den Richtern Null Punkte und wurde vom weiteren Verlauf des Wettbewerbs ausgeschlossen. Begründet wurde diese Entscheidung damit, dass sie sich weder zur Begrüßung noch zum Abschied verbeugte, wie es bei asiatischen Kampfsportarten üblich ist.

Sie verwies auf ihre Religionsfreiheit und sagte dazu:

„Ich verbeuge mich nicht vor anderen Menschen, sondern nur vor Allah. Außerdem steht nirgends im Regelwerk, dass so eine Verbeugung Pflicht ist. In anderen Sportarten muss man sich außerdem auch nicht so erniedrigen. Also abgesehen vom Beachhandball, wo Sportlerinnern gezwungen werden halbnackt herumzuspringen.“

Der Vorsitzende des niedersächsischen Islamverbands Schura meldete sich ebenfalls zu Wort und kritisierte die Disqualifizierung auf Schärfste.

Notwendige Verbeugung oder absolut überflüssig?

Nun ist eine Debatte darüber entbrannt, ob die traditionelle Verbeugung überhaupt noch zeitgemäß ist und man im Sinne der Toleranz und Integration nicht gänzlich auf auf solche antiquierten Gesten verzichten sollte, die für die sportliche Leistung völlig unerheblich sind und insbesondere muslimische Athleten in diskriminierender Weise von der Ausübung des Sports abhalten.

Wie siehst du das? Ist solch eine Verbeugung von Bedeutung oder sollte man auch darauf verzichten können?

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