Von der Leyen und Scheuer kritisieren Ferda Ataman für gelöschte Tweets

Von der Leyen und Scheuer kritisieren Ferda Ataman für gelöschte Tweets

Noktara - Ursula von der Leyen und Andreas Scheuer kritisieren Ferda Ataman für gelöschte Tweets
Fotos von Wikimedia Commons: Ataman Heinrich-Böll-Stiftung CC-BY-SA-2.0, Von der Leyen Kuhlmann/ MSC CC-BY-3.0-DE, Scheuer Martin Moerke CC-BY-SA-4.0

Aktivistin, Buchautorin, Journalistin und Referatsleiterin der Antidiskriminierungsstelle Ferda Ataman wurde vom Bundeskabinett für den Posten als unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung vorgeschlagen. In den kommenden Wochen wird der Bundestag darüber entscheiden, ob sie diese Position erhalten soll oder nicht.

Ihr unermüdlicher Einsatz gegen Diskriminierungen spricht jedenfalls dafür, was sich auch deutlich darin zeigt, von wem und von welchen Medienhäusern sie derzeit für die Nominierung angefeindet wird.

Einigen Twitter-Nutzern fiel allerdings auf, dass Ferda Ataman ihre Timeline offenbar vor der Bekanntgabe der Nominierung gründlich aufräumte und etliche ihrer Tweets verschwunden sind. Nun wird ihr von Kritikern vorgeworfen, dass sie dies getan haben könnte, um insbesondere mit stärkehaltigen Tweets, die sie zuvor als Privatperson tätigte, keine Steilvorlage für eine Schmutzkampagne zu bieten. Eine Praxis, die von der ehemaligen Verteidigungsministern Ursula von der Leyen und vom Ex-Verkehrsminister Andreas Scheuer scharf kritisiert wird.

Äußerungen zu Tweets von Ferda Ataman

„Das geht ja mal gar nicht. In solch einer Position sollte man stets transparent sein und natürlich keine Kurznachrichten unwiederbringlich löschen. Nun entschuldigen sie mich, ich bin gleich zum Essen mit einem Dutzend Beratern verabredet.“ merkte von der Leyen an.

„Wer seine Korrespondenz löscht, um damit etwas zu vertuschen, macht sich absolut unglaubwürdig. Wer weiß, wie verantwortungslos sie mit Steuermitteln umgehen wird.“ fügte Scheuer hinzu, während er hektisch Nachrichten auf WhatsApp entfernte und Akten in einen Reiswolf stopfte.

Eine Stellungnahme von Ataman zu diesen Vorwürfen steht noch aus, allerdings vermuten wir, dass sie einfach ihren bisher privat genutzten Twitter-Account zukünftig auch geschäftlich in ihrer Rolle als unabhängige Bundesbeauftragte nutzen möchten und deswegen vermeintlich kontroverse Tweets gelöscht hat, die ihr zukünftiges Wirken nicht überschatten sollen. Gleiches gilt wohl auch für die Aufhebung von zahlreichen Blockierungen von Twitter-Nutzern, für die sie als Privatperson keinen Nerv hatte, aber als zukünftige Bundesbeauftragte im Sinne eines demokratisches Dialogs wohl erreichbar sein möchte.

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