Türkei ändert Ampelfarben wegen kurdischer Propaganda

Türkei ändert Ampelfarben wegen kurdischer Propaganda

Noktara - Türkei ändert Ampelfarben wegen kurdischer Propaganda

Da die Farben türkischer Verkehrsampeln zu sehr an die kurdische Flagge und die verbotene kurdische Terrororganisation PKK erinnern, ordnete Präsident Erdoğan heute persönlich eine Änderung der amtlichen Ampelfarben in der gesamten türkischen Republik an. Damit türkische Autofahrer im Straßenverkehr nicht mehr von dieser unsäglichen kurdischen Propaganda beeinflusst werden, sucht man angestrengt nach Alternativen. Ein Vorschlag, die Ampeln in Zukunft nach dem Farbverlauf der türkischen Flagge von Rot über Rosa zu Weiß zu gestalten wurde von der Regierung als „zu schwul“ abgelehnt.

Die neuen türkischen Ampelfarben

Noktara - Türkei ändert Ampelfarben wegen kurdischer Propaganda - neue türkische Ampeln

Regierungsnahe Kreise berichten jedoch, dass die Wahl wohl auf eine komplett rote Ampel Symbolampel fallen wird, bei der man die verschiedenen Ampelphasen anhand von zusätzlichen Symbolen unterscheiden können soll. Rot ohne weitere Symbolen würde demnach weiterhin „Stopp“ bedeutet, während die einst gelbe Ampelphase durch einen weißen Stern vor einer roten Flächen ersetzt wird. Die Grünphase wiederum wird ebenfalls rot, aber mit einem weißen Halbmond ergänzt, der den türkischen Autofahrern freie Fahrt bescheren soll.

Kurden reagieren auf neue türkische Ampeln

Derweil bereiten kurdische Gruppen bereits einen Gegenschlag vor. In kurdisch beherrschten Gebieten im Irak und Syrien sollen Stoppschilder, Verbotsschilder und etliche andere Verkehrzeichen umgefärbt werden. Die rot-weißen Straßenschilder würden zu stark an die türkischen Landesfarben erinnern.

Andere Länder, andere Verkehrsschilder

Auch Saudi-Arabien meldete sich zu Wort und kündigte an fortan bei der Gestaltung der Verkehrsschilder von den internationalen Standards abzuweichen und nur noch islamkonforme Verkehrsschilder aufzustellen.

Die UN und insbesondere der TÜV warnen vor einer Eskalation des Konfliktes. Generalsekretär António Guterres befürchtet: „Wenn wir die angespannte Lage jetzt nicht in den Griff bekommen, wird der Straßenverkehr auf internationaler Ebene ein riesiges Chaos werden, da jedes Land andere Verkehrsschilder verwenden wird, um eigene politische Interessen zu verfolgen. Es ist kaum auszumalen, wieviele Verkehrstote dadurch entstehen könnten!“

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Ein Kommentar zu “Türkei ändert Ampelfarben wegen kurdischer Propaganda”
  1. Der Chefredakteur hätte seinen Schreiberling darauf hinweisen können zu erwähnen, dass in der Türkischen Republik Nordzypern die Ampeln jetzt umgekehrt gestaltet werden, mit rotem Fünfzack und rotem Halbmond auf weißem Grund.

    An sich eine gute Sache fürs Weltklima. Das zwingt die machistischen Autofahrer dazu, das Tempo zu drosseln, denn es lässt sich oft erst aus der Nähe ausmachen, welche Ampelphase gerade gilt.

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