Wir machen auf: Ladenbetreiber betteln darum geschlossen zu werden

Wir machen auf: Ladenbetreiber betteln darum geschlossen zu werden

Noktara - Wir machen auf - Ladenbetreiber betteln darum geschlossen zu werden

Während es angesichts der steigenden Infektionszahlen ganz danach aussieht, dass die bald auslaufenden Corona-Maßnahmen verlängert oder gar verschärft werden, posten Ladenbetreiber unter dem Hashtag #WirMachenAuf, dass sie ungeachtet der Auswirkungen ab dem 11. Januar wieder wie gewohnt öffnen werden.

“Wir machen auf” wird zu “Wir machen euch dicht”

Dumm nur, dass die Ordnungsämter und die Polizei diese Ankündigungen und Aufrufe zu Ordnungswidrigkeiten und Straftaten nun gezielt nachgehen können, um die ungehorsamen Läden endgültig zu schließen und ihnen unter dem Motto #WirMachenEuchDicht saftige Corona-Bußgelder zwischen 5.000 – 25.000 Euro oder sogar Gefängnisstrafen reinzudrücken.

Dazu kommt, dass konkrete Aufrufe nicht nur strafbar sein können, sondern man im Grunde jeden dieser Tweets gemäß den Netzwerkdurchsetzungsgesetz melden könnte, woraufhin Twitter sehr wahrscheinlich solche Tweets löschen lässt und im Wiederholungsfall auch knallhart Twitter-Accounts sperrt, um selbst kein Bußgeld zahlen zu müssen. Obendrein outen sich solche Läden als unsolidarisch und dürften sich im Nachgang nicht wundern, wenn sie dafür von vernünftigen Kunden gemieden werden. Was für ein Backfire!

Einen positiven Nebeneffekt hat die unsolidarische #WirMachenAuf-Bewegung allerdings. So wurde der Hashtag nämlich nebenbei gekapert, um auf die unmenschlichen Bedingungen in Flüchtlingslagern wie Moria aufmerksam zu machen und endlich die EU-Grenzen zu öffnen.

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2 Kommentare zu “Wir machen auf: Ladenbetreiber betteln darum geschlossen zu werden”
  1. Ist wahrscheinlich eine Folge davon, dass sie dicht gemacht worden sind. Mit grottenschlechten Rauschmitteln.

    „Ihr braucht nicht aufmachen. Ihr habt bereits den Arsch offen.“ — I love it.

    Und ja, richtig: Als Willkommenskulturschaffende müssen wir Deutschland aufmachen. Wir schaffen das schon!

  2. Mal sehen wer die Rechnung übernimmt, wenn der Mittelstand und der kleine Selbständige keine Steuern mehr zahlen können. Amazon, Siemens oder andere Grosskonzerne werden euch auslachen, ihr Tagträumer.
    Aber das passt zu ängstlichen und hilflosen Menschen, die jeden Schwachsinn glauben und zu faul sind sich die zusammengereimten Statistiken der MSM mal näher zu betrachten.
    Achja, habe ich ganz vergessen: Mathematik war ja nicht eure Stärke.

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