Saudi-Arabien verkündet Ramadan-Ende: Erde vom Mond aus gesichtet

Saudi-Arabien verkündet Ramadan-Ende: Erde vom Mond aus gesichtet

Noktara - Ramadan-Ende- Saudi-Arabien sichtet vom Mond aus die Erde
Das Ramadan-Ende ist da!

Soeben vermeldete die saudi-arabische Astronomiebehörde, dass die Erde zweifelsfrei vom Mond aus gesichtet wurde. Daher ist heute bereits der letzte Fastentag und morgen dann das Fest des Fastenbrechens “Eid al-Fitr” auch bekannt als Bayram oder Zuckerfest. Zumindest für alle auf dem Mond lebenden Muslime.

Meinungsstreit über Ramadan-Ende

Über die Verbindlichkeit dieser Sichtung gibt es jedoch verschiedene Gelehrtenmeinungen. Nach einer Ansicht können sich nämlich auch Muslime, die nicht auf dem Mond leben, auf Basis der interplanetarischen Sichtungsmethode anschließen, da es nach dieser Argumentation nicht ausschlaggebend ist, wo genau in der Galaxis der Mond gesichtet wurde, da die Muslime unabhängig von Raum und Zeit über Lichtjahre hinweg eine einheitliche Ummah sind. Bei der globalen Sichtungsmethode wird hingegen gefordert, dass die Sichtung auf der Erde vollzogen werden muss, um dort eine Gültigkeit zu entfalten. Vertreter der lokalen Sichtungsmethode müssten ferner einen weiteren Tag fasten, wenn sie auf der dunklen Seite des Mondes leben, da sie von dort aus nicht die Erde sehen können. Eine andere Ansicht wiederum lehnt alle gängigen Sichtungsmethoden ab, da die komplette Existenz des Mondes infrage gestellt wird und dahinter ein Täuschungsmanöver der Ungläubigen vermutet wird. Manche Gelehrte streiten weiterhin darüber, ob es nur einen oder gar zwei Monde gibt.

Auch kulturelle Unterschiede

Nicht nur islamrechtlich sind sich die Muslime weltweit uneins, sondern auch politisch und kulturell werden bei der Bestimmung des islamischen Fastenmonats auf verschiedene traditionelle Methoden zurückgegriffen. Hier die gängigsten Methode im Vergleich.

So scheinen die Marokkaner eine seltene Sehschwäche zu haben, die es ihnen schlichtweg unmöglich macht den Mond zu sichten, selbst wenn er ihnen auf den Kopf fällt. Die Saudis haben ein eigenwilliges Verständnis der Astronomie. Die Türken setzen auf die Mathematik und berechnen den Mondlauf bereits für Jahre im Voraus und brauchen daher nicht mehr für eine Mondsichtung mit einem Teleskop auf einen Hügel steigen und begründen dies damit, dass sie auch die täglichen Gebetszeiten berechnen und dafür nicht in den Himmel schauen. Die deutschen Muslime schauen am Abend vorher hektisch auf Facebook-Beiträge, die ihnen das Ramadan-Ende ankündigen. Die Amerikaner fliegen sicherheitshalber bis zum Mond, um nachzuschauen ob Ramadan wirklich vorbei ist und ob es dort Mondölvorkommen gibt. Und die Saiyajins spüren den Ramadan-Mond und werden instinktiv zu riesigen Affen-Monstern.

Nach welcher Mondsichtungsmethode richtest du dich?

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