Kirche schafft Zölibat ab, um Kindesmissbrauch einzudämmen

Kirche schafft Zölibat ab, um Kindesmissbrauch einzudämmen

Noktara - Kirche schafft Zölibat ab, um Kindesmissbrauch einzudämmen

Endlich ist das Zölibat für Priester keine Pflicht mehr.

Bisher durften katholische Priester keine ehelichen Beziehungen eingehen. Dies soll sich jedoch ändern. So gab Papst Franziskus in einem Dekret bekannt, dass man fortan nicht mehr zwanghaft an dem überholten Zölibatsversprechen festhalten wolle. Die entsprechenden Änderungen im Codex des Kanonischen Rechts werden derzeit ausgearbeitet und sollen schon bald in Kraft treten. So zeige die Häufung von wiederholten Kindesmissbrauchsfällen durch Priester im US-Bundesstaat Pennsylvania deutlich, wohin es führen kann, wenn man erwachsenen Männern strikt den Zugang zur Ehe und damit zu Sex verwehrt.

Gleiches Recht für alle

Auch sei es ungerecht, dass er als Papst nicht zur Ehelosigkeit verpflichtet sei, während alle anderen Priester gezwungenermaßen auf eine Ehefrau verzichten müssten. Es sei daher fairer eine einheitliche Regelung für alle Geistlichen zu beschließen, nach der es jedem persönlich freigestellt ist zu heiraten oder darauf zu verzichten, da offenbar nicht jeder angehende Priester auch dazu in der Lage ist auf die Ehe zu verzichten, so Papst Franziskus. Befürworter dieses Standpunktes argumentierten weiterhin damit, dass man in Zeiten der “Ehe für Alle” wohl kaum Homosexuelle trauen könne, während Priestern selbst die Ehe rigoros verweigert wird. Ob homosexuelle Priester nun auch untereinander heiraten dürfen, bleibt abzuwarten.

Kaum Kindesmissbrauch durch verheiratete Priester

Statistisch gesehen lässt sich bisher zwar kein zuverlässiger Zusammenhang zwischen einer zölibatären Lebensführung und pädophilen Neigungen herleiten, da sich die sexuelle Orientierung eines Menschen bereits viel früher prägt, aber andererseits gab es bisher quasi keinen einzigen Fall von Kindesmissbrauch durch einen verheirateten Priester, so die herrschende Meinung der Kriminologen. So liegt der Verdacht nahe, dass durch die Abschaffung des Zölibats die Anzahl der Missbrauchsfälle drastisch sinken dürfte.

Attraktiveres Priesteramt

Weiterhin verspricht sich die katholische Kirche durch diese Reform ein besseres Image und damit auch mehr Nachwuchs. So ergab eine Studie, dass sich viel mehr Jugendliche eine berufliche Karriere in der Kirche vorstellen könnten, wenn sie dafür nicht auf eine Heirat verzichten müssten, da sie einen solchen Zwang als unnatürlich empfinden. Auch soll die Anzahl der Kirchenaustritte durch diese Maßnahme gebremst werden.

Zölibat für Nonnen bleibt erhalten

Die Lockerung des Zölibats soll jedoch nur für Priester gelten, da es kaum Kindesmissbrauchsfälle durch Nonnen gibt. Offenbar kommen Frauen mit dem Eheverzicht viel besser klar als Männer. Theologen begründen dies damit, dass sich Frauen im Zölibat als verheiratet mit dem Herrn betrachten und sich viel besser unter Kontrolle haben als Männer.

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