AfD-Politiker beschwert sich allen Ernstes über zu viel Hetze

AfD-Politiker beschwert sich allen Ernstes über zu viel Hetze

Noktara - AfD-Politiker beschwert sich allen Ernstes über zu viel Hetze
“Diese Hetze ist inakzeptabel!”

In einer Pressekonferenz äußerte sich AfD-Politiker Alexander Gauland zur inzwischen unhaltbaren Situation für seine Parteimitglieder. So kam es wiederholt zu gewalttätigen Angriffen auf seine Parteigenossen und die AfD-Parteizentrale. Grund soll die mediale Hetze sein.

Gauland dazu wörtlich:

“Man hat fast das Gefühl, dass eine Gesellschaft bei der Hashtags wie #NazisRaus oder #AfDGehörtNichtZuDeutschland trenden etwas gegen Nazis hat und gegenüber unseren extremistischen Ansichten doch nicht so tolerant und offen ist, wie wir bisher glaubten.”

Gauland und seine Nazi-Freunde fühlen sich daher nach eigenen Angaben immer mehr ausgegrenzt und in diesem Land als “neue Juden”. Nur weil man wie ein Nazi denkt, wie ein Nazi spricht, sich mit Nazis umgibt und sich wie ein Nazi verhält, heißt es ja nicht automatisch, dass man zwangsläufig ebenfalls ein Nazi sei. Zugegeben wird dies jedoch dadurch auch nicht ausgeschlossen, so Gauland kleinlaut.

Hetze führt zu Gewalt!

So seien die Angriffe der jüngsten Vergangenheit laut Gauland allesamt Beweise dafür, dass die vorherrschende Hetze gegen die AfD zu einer Enthemmung, Verrohung und Gewalt in den Straßen führt. Wenn das so weiter geht, dann werden sich Nazis kaum mehr frei und offen in Deutschland bewegen können, befürchtet der AfD-Politiker. Man stelle sich das nur mal vor? Ein Land ohne Nazis? Wer will denn sowas?

Als ein Reporter im Anschluss an die Stellungnahme fragte, warum die AfD trotz dieser Erkenntnis, so sehr gegen Minderheiten und Flüchtlinge hetzt, und genau die Methoden anwendet, die von ihr scheinheilig angeprangert werden, antwortete der AfD-Sprecher, dass dies ja was völlig anderes sei und er den Zusammenhang nicht erkennen könne. So bestünde ja überhaupt kein Zusammenhang zwischen fremdenfeindlichen Angriffen wie der Amokfahrt in Bottrop oder brennenden Moscheen oder Brandanschlägen auf Asylheime oder dem Mord an Walter Lübcke und der Nazi-Sprech-Rhetorik der AfD.

Wie siehst du das? War es vielleicht Karma? Kommt alles zu einem zurück wie ein Boomerang? Hast du Mitleid mit der AfD oder gehört die AfD noch weiter ausgegrenzt, bis sie sich endlich verzieht? Sag uns deine Meinung und hinterlass einen Kommentar!

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4 comments to “AfD-Politiker beschwert sich allen Ernstes über zu viel Hetze”
  1. Sie gehört vom VS beobachtet, ausgegrenzt bis aufs letzte, verachtet in der Gesellschaft, Nazis, Rassisten und AfDler haben wie Aussätzige behandelt zu werden. Jeder muss sich schämen und Angst haben als AfDler geoutet zu werden. ein AfDler zu sein, muss zu der peinlichste Zustand. werden, den ein Mensch in dieser Welt erreichen kann. Aber nicht mit Gewalt und Anschlägen. Hass schürt Hass. Hass gehört, genau wie die AfD geächtet in unserer Gesellschaft!

      • Zu meinen Vorwürfen an Gauland und Co. gehört es, dass sie Bevölkerungsgruppen gegeneindander hetzen, denn unter anderem kann dieses Aufwiegeln ohne Umschweife in einen Bürgerkrieg münden. (Zum Alltag werdender Hass aufeinander ist schon totschlimm, aber warum sollte es angesichts der Führerqualitäten einiger Politiker dabei bleiben?) Nicht nur stellt sich bei einer großen Zahl von Todes- und anderen Opfern die Frage nach dem „Recht geben“ und Recht gehabt haben dann nicht mehr; rechthaberisch sein ist sogar das genaue Gegenteil der für unsere Gesellschaft lebens- und überlebenswichtigen Konsensfähigkeit.

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