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Wie man im Islam seine Frau schlagen sollte

Noktara - Wie man im Islam seine Frau schlagen sollte

Das sollte jeder Muslim wissen, wenn er seine Frau schlagen will.

Du bist grad ziemlich wütend auf deine Frau und möchtest ihr eine ordentliche Tracht Prügel verpassen? Dann solltest du vorher unbedingt diesen Artikel lesen, damit du dabei auch alles islamisch korrekt machst. Besonders frisch verheiratete Ehemänner machen nämlich viele vermeidbare Anfängerfehler und prügeln planlos drauf los ohne zu wissen, wie man seine Ehefrau (oder Ehefrauen) gemäß Koran und Sunnah am besten verhauen sollte.

Zur Beantwortung dieser Frage haben wir einen renommierten Islamgelehrten interviewt:

Ehrenwerter Sheikh, viele unserer Leser sind verunsichert und wollen wissen, wie man seine Frau im Islam am besten schlagen sollte. Beispielsweise ob man dafür die rechte oder die linke Faust verwenden sollte. Können Sie dazu etwas sagen?

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Sheikh: „Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Allmächtigen. Ob man die linke oder die rechte Faust verwenden sollte? Gott bewahre! Natürlich gar keine Faust!“

Gar keine Faust? Ach so! Sollte man seine Frau etwa besser mit der offenen Handfläche ohrfeigen oder lieber mit einem Gürtel zuschlagen?

Sheikh: „Weder noch! Man soll seine Frau nicht mit der Faust schlagen, nicht ohrfeigen und auch nicht mit einem Gürtel schlagen!“

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Werter Sheikh, aber womit soll man denn dann seine Frau schlagen? Etwa mit einem massiven Holzstock? Finden sie das nicht etwas überzogen? Das ist doch barbarisch!

Sheikh: „Um Gottes willen! Man soll seine Frau GAAAAAR NICHT SCHLAGEN!!! Wie kommen sie denn auf diesen Unfug???  Unser Prophet Mohamed (ﷺ) hat noch nie in seinem Leben eine Frau geschlagen. Er hat uns gelehrt, dass derjenige unter uns der Beste ist, der seine Frau am besten behandelt. Haben sie überhaupt jemals den Koran gelesen? Darin steht im Wesentlichen, dass man gütig und barmherzig zu seinen Mitmenschen und ganz besonders gegenüber dem Ehepartner sein soll.“

Ja, aber wie soll man denn sonst Probleme in der Ehe lösen, wenn man seine Frau schon nicht vermöbeln darf?

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Sheikh: „Wie wäre es anstelle von Gewalt mit liebevollen und respektvollen Worten?“

Vielen Dank für diesen innovativen Ratschlag! Das geben wir gerne an unsere Leser weiter!

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7 Kommentare

7 Comments

  1. Charlie

    Dienstag, 10. Juli 2018 at 18:23

    Und wie diszipliniere ich meine aufsässigen Kinder, die nicht auf liebevolle und respektvolle Worte reagieren, halal?

  2. Amin

    Dienstag, 23. April 2019 at 11:33

    Seit ihr eigentlich komplet zurückgeblieben man schlägt keine Frauen

  3. Dino Weber

    Sonntag, 22. September 2019 at 10:21

    @ Amin

    Du lagst ja schon richtig. Man schlägt weder Frauen, noch Kinder.
    Nicht einmal einen ungehorsamen Hund. Alles gut. Shalom und ciao.

    Angenehmen Sonntag wünsche ich Euch.

  4. Garwal

    Freitag, 15. Mai 2020 at 05:42

    Ich muss mich über euch deutsche immer wieder lachen mein lieber die ARABISCHE Sprache kannst du nie 1 zu 1 in deutschem übersetzen genau so wie (ENGLISCH) oder auch all die anderen sprachen (wa-dribu-hunna) hat in der arabischen Sprachraum gleich mehrere Bedeutungen Ihre Antwort ziehen sie aus der vielschichtigen Bedeutung der arabischen Wortwurzel „dâ – râ – bâ“. Neben „schlagen“ kann sie „vermeiden“ oder „jemanden meiden“ bedeuten. Einem solchen alternativen, von Feministinnen bevorzugten Verständnis zufolge ruft der Vers den Ehemann lediglich dazu auf, seine aufbegehrende Ehefrau allein zu lassen. Oder auch soll der Mann z.b. Die Frauen im ehe Bett meiden für paar Tage je nach dem und nicht SCHLAGEN. Ich verstehe manchmal garnicht warum ihr Deutsche vor allem viele andere Menschen den islam so schlecht darstellen wollt ihr etwa die Wahrheit verleugnen und dann kommt ihr uns mit Versen an worüber ihr nicht mal richtig nachgedacht habt. Möge Allahs Friede auf euch sein !

    Walaykumsalam

  5. Svenja

    Samstag, 23. Januar 2021 at 00:07

    Ich hatte ein Freund aus Syrien der hatt mich wie Dreck behandelt. Mich von der Treppe geschubst und gehauen auf dem Rücken. Er hat gesagt er will mich nicht mehr das ist schlimm.

  6. Leo

    Donnerstag, 25. März 2021 at 13:00

    Schlagen ist doch eine furchtbar veraltete Praxis aus dem Mittelalter, sooo entwürdigend und respektlos.
    Der moderne Mann von Heute verwendet einen Elektroschocker für die Beilegung von Differenzen und Meinungsverschiedenheiten zwischen Mann und wer immer ihm in die Quere kommt.
    Das hat den Vorteil, das man hinterher mit dem getaserten Objekt auch noch schön Sex haben kann.

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Zentralrat der Muslime warnt Fastende vor offenem Glas Wasser

Noktara - Zentralrat der Muslime warnt Fastende wegen Ramadan vor Glas Wasser auf Schreibtisch
Foto von Aiman Mazyek / Christliches Medienmagazin pro / CC-BY-2.0

Berlin – Der Zentralrat der Muslime (ZMD) hat eine Mitteilung herausgegeben, in der fastende Muslime eindringlich davor gewarnt werden, im Ramadan ein offenes Glas Wasser auf ihren Schreibtischen stehen zu haben. Das versehentliche Trinken von Wasser im Ramadan würde das Fasten zwar nicht brechen, aber es sei auch in der Verantwortung eines jeden Muslims die nötigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um kein unbewusstes Trinken zu provozieren, heißt es dazu in der Meldung des ZMD.

In der Begründung wird erläutert, dass aus einer Studie des Achmed-Schachbrett-Instituts hervorgeht, dass nahezu jeder Muslim in einer angegeben hat beim Arbeiten so in Gedanken vertieft gewesen zu sein, dass er den Ramadan vergessen habe und beiläufig etwas getrunken oder gegessen habe.

Noktara - Zentralrat der Muslime warnt Fastende vor Glas Wasser auf Schreibtisch - Gefahrenquelle im Ramadan

Der Vorsitzende des Zentralrats Aiman Mazyek bittet weiterhin in einem Tweet darum, die Warnung ernstzunehmen und der Empfehlung nachzukommen bloß keine offenen Getränke oder Speisen wie zum Beispiel Obststücke oder Süßes in unmittelbarer Reichweite stehen zu lassen, da das Fasten im Ramadan nicht fahrlässig zunichte gemacht werden sollte. Schließlich gehe es dabei um eine Säule des Islams, so Mazyek.

Da Verschwendung im Islam jedoch auch unerwünscht ist, rät der ZMD dazu solche Gefahrenquellen abzudecken und für später aufzubewahren, damit diese nach dem Sonnenuntergang konsumiert werden können.

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Ramadan machen: 7 Formulierungen, die Muslime nicht abwerten

„Machst du Ramadan?“ ist eine selten dämliche Frage, da man sprachlich keine Monat machen kann. Darum hier 7 Alternativen zu „Ramadan machen“.

Noktara - Ramadan machen- 7 Formulierungen, die Muslime nicht abwerten

„Machst du Ramadan?“ fragen einen Nichtmuslime und machen sich dabei zum Horst, denn wie um Gotteswillen soll man einen Monat machen? Es käme ja auch keiner auf die absurde Idee jemanden zu fragen, ob er Dezember oder Januar macht. Höchstens zum dummen August kann man sich mit so einer Frage machen. Neben dieser völlig unsinnigen Formulierung, schwingt dabei auch (gewollt oder ungewollt) eine abwertende, herabsetzende und verunglimpfende Konnotation mit. Damit du wenigstens nicht mehr absichtlich in dieses respektlose Fettnäpfchen trittst, bietet wir dir 7 deutliche bessere Formulierungen an, die nicht so selten dämlich wie „Ramadan machen“ klingen. Los geht’s!

1. Fastest du im Ramadan?

Diese Formulierung liegt auf der Hand! Denn gemeint ist ja in der Regel, ob man fastet. Man mag es kaum glauben, aber fromme Muslime fasten hin- und wieder sogar außerhalb von Ramadan. Beispielsweise am Tag vor dem Opferfest oder auch anderen Tagen. Also ganz freiwillig versteht sich. Im Ramadan ist das Fasten allerdings verpflichtend, sofern man kein krankes/schwangeres/stillendes Kind auf Reisen ist, das gerade seine Tage hat und hohen Alters ist.

2. Hältst du den Ramadan ein?

Technisch gesehen zwar auch nicht ganz richtig, da man ja vielmehr die Regeln im Ramadan und nicht den Monat an sich einhält, aber zumindest ist man mit diesem Wording in der richtigen Richtung unterwegs.

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3. Praktizierst du das Fasten im Ramadan?

Wer so fragt, demonstriert, dass er verstanden hat, dass der Islam eine praxisorientierte Religion ist. Manche sprechen auch häufig von praktizierenden Muslimen, da es auch viele theoretische Muslime gibt, die zwar die Glaubenspraxis des Fastens anerkennen, aber aus persönlichen Gründen (Faulheit, Ignoranz oder Attest) nicht der Praxis nachkommen.

4. Feierst du Ramadan?

Sofern man damit den Anfang von Ramadan meint, ist diese Frage im Vorfeld absolut korrekt, denn der Beginn von Ramadan ist ein Anlass zu dem sich Muslime gratulieren. Am Ende von Ramadan wird zwar auch gefeiert, aber dabei feiert man nicht das Ende von Ramadan, sondern vielmehr, dass man Ramadan und den Segen darin erleben durfte.

5. Nimmst du an Ramadan teil?

Im weitesten Sinne, kann man das Fasten auch als Teilnehmen am Ramadan beschreiben, wobei diese Fragestellung sogar besonders sensibel ist, da der Ramadan somit nicht nur auf das Fasten reduziert wird. Insbesondere, wer selber nicht fasten kann, wird damit nicht so hingestellt, als würde er nicht im Rahmen seiner Möglichkeiten am Ramadan teilnehmen.

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6. Achtest du auf Ramadan?

Gerade im Umgang mit Kultur-Muslimen, die möglicherweise Ansichten vertreten, die nicht zwingend dem orthodoxen Glaubensverständnis des muslimischen Mainstreams entsprechen, könnte diese Art der Frage empfehlenswert sein, da jeder nach seiner liberalen Überzeugung darauf antworten kann, wie es auch Christen mit ihrer Fastenzeit handhaben.

7. Machst du Ramadan?

Häh? Diese Formulierung wollten wir doch eigentlich vermeiden, oder? Schon, aber die Frage kann durchaus legitim, wenn man im Sinne der Arbeitsteilung in einer islamischen Kalender-Fabrik tätig ist und seinen Arbeitskollegen fragen will, ob er sich um die Ramadan-Kalenderblätter kümmert. Ganz besonders, wenn man einen Kalender für das Jahr 2030 produziert, da Ramadan sogar zweimal darin vorkommt!

Wie siehst du das? Sind unsere Alternativen besser als „Ramadan machen“?

Gibt uns dein Feedback und mach einen Kommentar.

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Eilmeldung: EU setzt Zeitumstellung bis nach Ramadan aus

Aus Rücksicht auf Muslime erfolgt die Zeitumstellung auf die Sommerzeit erst nach Ramadan. Dadurch können Fastende eine Stunde früher essen.

Noktara - Eilmeldung- EU setzt Zeitumstellung bis nach Ramadan aus

Bereits länger gab es Bemühungen die Zeitumstellung endgültig abzuschaffen. Nun wird dieser Wunsch zumindest vorübergehend war. So hat die Europäische Union auf Drängen von mehreren Islamverbänden beschlossen, die Zeitumstellung bis nach dem Ramadan auszusetzen, um den muslimischen Gläubigen entgegenzukommen.

Zeitumstellung erschwert Ramadan

Während des Fastenmonats müssen Muslime auf Essen, Trinken und Geschlechtsverkehr vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang verzichten, was derzeit etwa von 4:30 Uhr morgens bis 18:45 Uhr andauert. Da die Uhren allerdings am Sonntag um eine Stunde vorgestellt werden sollten, um die Sommerzeit einzuleiten, würde dies dazu führen, dass Muslime eine Stunde länger fasten müssten und ihr Fasten erst um 19:45 Uhr brechen dürften. Zwar können die Muslime dafür morgens auch eine Stunde länger essen und trinken, aber die zusätzliche Stunde am morgen wird meist im Schlaf verbracht. Durch die Aussetzung der Zeitumstellung möchte die EU Ramadan für Muslime erleichtern und ihrer Solidarität mit der muslimischen Gemeinschaft Ausdruck verleihen.

Sommerzeit erst nach der Fastenzeit

Die Entscheidung, die Zeitumstellung auszusetzen, wurde von der EU-Kommission getroffen und betrifft alle Mitgliedsstaaten. Es wird erwartet, dass die Sommerzeit erst am ersten Sonntag nach dem Fastenmonat, also am 23. April 2023 wieder eingeführt wird.

Die Aussetzung der Zeitumstellung hat in der Vergangenheit unabhängig von Ramadan bereits für Diskussionen gesorgt. Einige Kritiker argumentieren, dass die Zeitumstellung insgesamt abgeschafft werden sollte, da sie angeblich negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen hat. Andere befürworten die Sommerzeit als Maßnahme zur Energieeinsparung und zur Förderung von Freizeitaktivitäten in den Abendstunden.

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Losgelöst von diesen Debatten ist die Entscheidung der EU, die Zeitumstellung für den Fastenmonat auszusetzen, ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die religiösen Bedürfnisse der Muslime in Europa.

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