Bombendrohung in Moschee: Polizeihunde müssen draußen bleiben

Bombendrohung in Moschee: Polizeihunde müssen draußen bleiben

Noktara - Bombendrohung in Moschee - Polizeihunde müssen draußen bleiben

Mainz – Nach einer erneuten Bombendrohung gegen eine Moscheegemeinde des türkischen DITIB-Dachverbands, wollten Polizeibeamte unter Zuhilfenahme von mehreren Sprengstoffspürhunden das islamische Gebetshaus durchsuchen. Da jedoch Polizeihunde nach islamischem Verständnis als unrein gelten, lehnte der Vorstand der Moschee diese polizeiliche Maßnahme ab und forderte die Beamten dazu auf die Vierbeiner doch bitte draußen anzuleinen und verwies dafür auf ein Verbotsschild im Eingangsbereich der Moschee

Noktara - Bombendrohung in Moschee - Polizeihunde müssen leider draußen bleiben - Schild

Keine Polizeihunde auf dem Gebetsteppich

So sagte der Imam der Moschee, dass es islamrechtlich problematisch sei mit Hunden eine Moschee zu betreten, wenn es denn nicht absolut unvermeidbar ist. So waren doch die bisherigen Bombendrohungen allesamt nur eine bloße Angstmacherei und gar keine wirkliche Gefahr im Verzug gewesen. Weiterhin empfahl der Imam den Polizisten, dass sie doch bitte auch ihre Stiefel ausziehen sollten, bevor sie den Teppich betreten. Das sei zwar nicht so schlimm wie unreine Polizeihunde in der Moschee, wäre aber respektlos und würde den Teppich nur unnötig verschmutzen. Noch besser wäre es, wenn die Beamten vor einem Einsatz in der Moschee den Islam als ihren wahren Glauben annehmen würden und nach dem Betreten erst zwei Gebetseinheiten verrichten würden.

Gerne wäre er dazu bereit die Konvertierung durchzuführen und ihnen das nötige islamische Wissen zu vermitteln.

Polizei zieht alternativ Bombenspürkatzen in Betracht

Auf den Rat des Imams überlegt sich das Bombeneinsatzkommando der Mainzer Polizei nun womöglich Katzen auf das Aufspüren von Sprengstoffen abzurichten, um damit bei Bedarf bei Einsätzen in Moscheen kultursensibel anzurücken. So sind Katzen nämlich im Gegensatz zu Hunde nach prophetischer Überlieferung in Moscheen willkommen.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland befürwortete diesen Vorschlag und forderte, dass auch Polizeidienststellen in weiteren Bundesländern diesem Beispiel folgten sollten und mehr auf die individuellen Bedürfnisse der Muslime eingehen sollten.

Wie siehst du das? Hat die Moschee richtig reagiert oder sollte man bei Polizeihunden eine Ausnahme machen und den Einlass erlauben?

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