Bürger spenden aus Solidarität kugelsichere Westen an Moschee

Bürger spenden aus Solidarität kugelsichere Westen an Moschee

Noktara - Bürger spenden aus Solidarität kugelsichere Westen an Moschee - Christchurch
Kugelsichere Westen für mehr Sicherheit beim Gemeinschaftsgebet.

Christchurch – Die ganze Stadt steht nach dem schrecklichen Terroranschlag immer noch unter Schock. Während die Sicherheitsbehörden weiterhin damit beschäftigt sind alle Fakten zu ermitteln, kommen bereits Anwohner zum Ort des Geschehens und bekunden ihr Beileid. Als Zeichen des Zusammenhalts legen viele von ihnen Blumen nieder und spenden auch als Kritik gegen die zu laschen Waffengesetze kugelsichere Westen an die Moscheegemeinde.

Einer der Bürger sagte dazu unter Tränen:

“Wir können die Verstorbenen leider nicht wieder lebendig machen und die Waffenlobby ist offenbar zu einflussreich, um ein rigoroses Waffenverbot durchzusetzen, aber wir können unseren muslimischen Freunden und Nachbarn mit diesen beschusshemmenden Westen ein Gefühl der Sicherheit geben. Wir lassen uns nicht von Terroristen gegeneinander aufhetzen. Wir halten zusammen.”

Der Imam der Moschee bedankte sich für diese Geste und nahm die Kevlar-Westen entgegen. Er stapelte die ballistische Schutzbekleidung daraufhin im Eingangsbereich der Moschee. Dort können sich die Muslime dann bei Bedarf bedienen und während des Moscheebesuchs leihweise tragen, so der Leiter der muslimischen Gemeinde.

Auf die Frage, ob er sich als Reaktion auf diesen Vorfall überlegt sich ebenfalls zu bewaffnen und fortan beispielsweise verborgen eine Waffe unter seinem Gewand zu tragen, antwortete der Imam:

“Unser Glaube steht für Frieden. Natürlich liegt der Gedanke nahe, dass wir uns mit Schusswaffen zumindest in der Theorie womöglich gegen den Angreifer hätten wehren können, aber Waffen haben nichts in einem Gebetshaus zu suchen und vermitteln ein falsches Bild. Man würde uns dann für gewaltbereit und extremistisch halten und das ist genau das, was die Terroristen bezwecken. Wir wünschen uns jedoch, dass die Behörden unsere Sicherheitsbedenken ernster nehmen und mindestens so genau auf potentielle Angreifer blicken, wie sie auf uns schauen. So hatten wir bereits mehrfach Drohungen gegen uns gemeldet, die aber leider völlig unbeachtet blieben.”

War dieser Angriff etwa vermeidbar? Laut der Ansicht des Imams zumindest indirekt, da dieser Anschlag seiner Meinung nach erst durch die politische Stimmungsmache seitens rechtspopulistischer Parteien gegen Muslime möglich wurde.

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