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Islamischer Gebetsruf wird um Impfaufruf erweitert

Um die Impfbereitschaft anzukurbeln hat der Zentralrat der Muslime in Deutschland dazu aufgefordert den Adhān um einen Impfaufruf zu ergänzen.

Noktara - Islamischer Gebetsruf wird um Impfaufruf erweitert

In Anbetracht der ausbleibenden Impfbereitschaft hat der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) in Kooperation mit den Moscheeverbänden DITIB, IGMG und der Ahmadiyya-Gemeinschaft dazu aufgefordert den öffentlichen Gebetsruf um einen Impfaufruf zu ergänzen. Dafür soll die Passage „Ḥayya ʿalā ṣ-ṣalāt“, die so viel bedeutet wie „Eilt zum Gebet“ mit der Formulierung „Ḥayya ʿal likāh“, ersetzt werden, um die Gläubigen auf die Impfung aufmerksam zu machen.

Der Vorsitzende des ZMD Aiman Mazyek sagte dazu:

Noktara - Zentralrat der Muslime distanziert sich vom Coronavirus
Foto von Aiman Mazyek, Wikimedia Commons / Anna Lutz) CC-BY-2.0

„Während dem ersten Lockdown waren unsere Moscheen trotz Ramadan und dem Opferfest geschlossen, danach haben wir uns in aller Deutlichkeit sowohl vom Coronavirus als auch voneinander distanziert. Einige Moscheen sind sogar noch einen Schritt weitergegangen und haben ihre Einrichtungen kurzerhand zu Testzentren umgebraucht und gemeinsam mit den Gesundheitsämtern umfangreiche Impfaktionen durchgeführt. Damit wir jedoch noch mehr Muslime erreichen können, müssen wir die Gläubigen regelmäßig ermahnen, die Impfangebote wahrzunehmen. Dafür bieten sich die fünf täglichen Rufe zum Gebet an.“

Umstrittener Impfaufruf vom Minarett

Noktara - Bundesregierung will Moscheen als Impfzentren nutzen

Den einzelnen Moscheegemeinden soll es jedoch überlassen bleiben, ob sie den Impfaufruf zu allen fünf Gebeten in den Adhān einfügen oder beispielsweise lediglich vor dem Freitagsgebet darauf zurückgreifen, wenn die meisten Moscheebesucher anwesend sind. Auch sollen die Moscheen unter Berufung auf die Pandemie von den Ordnungsämtern eine Sondergenehmigung erhalten, um den Adhān inklusive Impfaufruf öffentlich hörbar ausführen zu dürfen, da ja auch Nicht-Muslime zur Impfung aufgefordert werden sollen.

Der Corona-Gebetsruf würde demnach je nach Konfession folgendermaßen lauten:

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„Allāhu akbar! Allāhu akbar! (Gott ist groß! Gott ist groß!) Ašhadu an lā ilāha illā llāh! (Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah) Ašhadu anna Muḥammadan rasūlu llāh (Ich bezeuge, dass Mohammed Allahs Gesandter ist) Ḥayya ʿal likāh (Eilt zur Impfung!) Ḥayya ʿalā l-falāḥ (Eilt zum Heil/Erfolg!) Allāhu akbar (Gott ist groß!) Lā ilāha illā llāh! (Es gibt keine Gottheit außer Allah!)“

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Muslim schließt aus religiösen Gründen Versicherung bei FRIDAY ab

Noktara - Muslim schließt aus religiösen Gründen Versicherung bei FRIDAY ab

Salim K. aus Dortmund ist ein frommer Muslim, der in allen Lebenslagen und auch darüber hinaus voll und ganz auf Allah vertraut. Am liebsten würde er daher gänzlich auf menschengemachte Versicherungen verzichten, die wie ein Nazar-Auge oder die Hand Fatimas einen vermeintlichen Schutz vor zukünftigen Schäden suggerieren, obwohl nur Allah dazu im Stande ist.

Da in Deutschland jedoch eine gesetzliche KFZ-Haftpflicht besteht und er sich gemäß der Scharia als Muslim in einem nicht-muslimischen Land an die geltenden Gesetze halten muss, beschloss Salim K. auf Anraten seines Imams wohl oder übel eine KFZ-Versicherung abzuschließen.

Darum ging er zur FRIDAY-Versicherung

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Bei der Wahl der Versicherung wollte er jedoch das geringste Übel wählen und entschied sich nach einem Vergleich auf Haramcheck24 für die FRIDAY-Versicherung.

Zwar unterscheidet sich FRIDAY abgesehen von der kilometergenauen Erfassung und dem dadurch im Durchschnitt niedrigeren Beitragsniveau inhaltlich nicht sonderlich von anderen Versicherungen, aber zumindest konnte Salim etwas Gutes im Namen der Versicherung finden.

„Für uns Muslime ist jeder Freitag ein besonderer Tag. Nicht grundlos ist Freitag der heiligste Tag der Woche. So findet jeden Freitag ein besonderes Gemeinschaftsgebet statt. Auch wurde Adam an einem Freitag erschaffen. Das Fasten wurde Muslimen ebenfalls an einem Freitag auferlegt. Der Gesandte Allahs (ﷺ) vollzig die Hidschra an einem Freitag und der Sieg über Mekka wurde an einem Freitag errungen. Der Jüngste Tag wird übrigens auch an einem Freitag stattfinden. Es ist daher nur logisch, dass ich bei der Wahl meiner KFZ-Haftpflichtversicherung zu FRIDAY gehe.“, erläutert Salim.

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Inschallah wird er seine Versicherung aber niemals brauchen und stets unfallfrei fahren. Dafür betet er jeden Tag.

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Lifestyle

Muslimischer Vater gibt vor, dass Gelatine in allen Süßigkeiten steckt, damit Kind nicht quengelt

Noktara - Muslimischer Vater gibt vor, dass Gelatine in allen Süßigkeiten steckt, damit Kind nicht quengelt

Stuttgart – Ein muslimischer Vater wurde gestern in einem lokalen Supermarkt dabei ertappt, wie er seinem Kind entgegen der Tatsachen wiederholt erzählte, dass alle Süßigkeiten im Sortiment des Ladens Gelatine enthalten, um nichts davon kaufen zu müssen. Zeugen berichteten, dass das quengelnde Kind zuvor mehrfach um Süßigkeiten gebeten hatte, während der Vater stets ablehnte und standhaft behauptete, dass jedes Produkt, das das Kind sich wünschte, Gelatine enthält und somit nach gewissen Gelehrtenansichten haram sei.

„Bei Gummibärchen von Haribo mag das ja womöglich noch stimmen, obwohl es inzwischen auch eine Menge Fruchtgummis ohne tierische Gelatine gibt, aber Gelatine in Keksen und Schokolade ist dann doch etwas unglaubwürdig“, sagte eine Augenzeugin. „Das Kind war sichtlich enttäuscht und der Vater wirkte fast ein bisschen verlegen.“

Ein Sprecher des Supermarkts erklärte gegenüber unseren Reportern, dass sie das Verhalten des Vaters nicht tolerieren, da es sich um eine Art Verbrauchertäuschung gegenüber dem Kind handelt.

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Man überlege daher dem Vater ein Hausverbot anzudrohen, wenn er diese nicht unterlässt und endlich offen und ehrlich mit dem Kind umgeht. Weiterhin beschloss die Supermarktleitung einen kleinen Präsentkorb mit gelatinefreien Süßigkeiten für das Kind zusammenzustellen, damit der Knabe sieht, welche Süßigkeiten selbst unter Einhaltung von islamischen Speisevorschriften bedenkenlos genascht werden können.

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Lifestyle

Grenze der Satire endlich entdeckt

Noktara - Grenze der Satire endlich entdeckt

Nach jahrzehntelangen Bemühungen hat ein Team von Forschungsreisenden endlich eine lang ersehnte Entdeckung gemacht und die Grenze der Satire gefunden. Die Entdecker beschreiben die Position der Grenze dabei als eine Art unsichtbare Barriere, die irgendwo in der Mitte des Humors verläuft und das Potenzial hat, die Grenzen der Meinungsfreiheit zu definieren.

Die exakte geographische Lage der Grenze lies sich aufgrund der Subjektivität der Wahrnehmung eines jeden Forschungsmitglieds zwar nicht genau festhalten, aber man konnte diese Region zumindest irgendwo zwischen den Gebieten des schwarzen Humors und des politischen Kabaretts verorten. Manche meinen, dass dieser Bereich zwischen gutem und schlechtem Geschmack verläuft, während andere meinen, sie liege mitten im Meer der Ironie. Auch habe man festgestellt, dass sich die Grenze der Satire dynamisch zu bewegen scheint. Was an einem Tag noch vor der Grenze zu stehen schien, war am anderen Tag weit hinter der Grenze. Wovon diese Verschiebung im Einzelfall abhängt, blieb weitestgehend unklar. Spekuliert wird über einen möglichen Zusammenhang mit dem persönlichen Empfinden gegenüber der jeweiligen Thematik.

Die Entdecker betonen jedoch, dass die Lokalisierung der Grenze der Satire nicht bedeutet, dass diese nun gefahrlos überschritten oder gar umgangen werden kann und die Überschreitung teils auch weh tun kann. Vielmehr hoffen sie, dass ihre Entdeckung zu einer Versachlichung der Debatte darüber beiträgt, was in der Satire als angemessen und was als unangemessen gilt.

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„Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einem besseren Verständnis der Grenzen der Meinungsfreiheit und dessen, was in Bezug auf Satire als akzeptabel oder als geschmacklos gilt“, so der Leiter des Forschungsteams. Wir wünschen uns, dass dies zu einer besseren, offeneren und toleranteren Gesellschaft beiträgt.“

Dennoch gilt es als unwahrscheinlich, dass die Debatte über die Grenze der Satire jemals beigelegt werden kann.

In der Zwischenzeit bleibt Satirikern wohl nichts anderes übrig, als sich selbst auf eine persönliche Suche nach den Grenzen der Satire zu begeben, um auf kreativen Wege den Humor zu erforschen und ihre Erkenntnisse mit anderen zu teilen.

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