Wikileaks-Gründer Julian Assange bekommt Asyl in saudischer Botschaft

Wikileaks-Gründer Julian Assange bekommt Asyl in saudischer Botschaft

Noktara - Wikileaks-Gründer Julian Assange bekommt Asyl in saudischer Botschaft

London – Nach fast 7 Jahren Asyl in der ecuadorianischen Botschaft wurde dem Mitgründer der Enthüllungsplattform Wikileaks Julian Assange plötzlich das politische Asyl entzogen, woraufhin Scotland Yard ihn in Haft nehmen wollte. Doch kurz bevor die Handschellen klicken sollten, tauchte ein weißer Transporter mit saudi-arabischen Sicherheitskräften vor der Botschaft Ecuadors auf und nahm Julian Assange überfallartig mit und raste davon. Nach einer hitzigen Verfolgungsjagd durch die Londoner Straßen zischte der Wagen schließlich in einen Hinterhof über den Julian Assange in die saudische Botschaft gelang, wo er nun vorerst politisches Asyl genießt.

Saudi-Arabien will Leaks über Khashoggi verhindern

Nur wenige Minuten später zeigte sich Julian Assange auf dem Balkon der saudischen Botschaft und verlas eine Presseerklärung, um seine Situation darzulegen. Darin sagte er:

“Ich bin zutiefst enttäuscht, dass mir mein vorheriges politisches Asyl entzogen wurde. Ich hatte schon befürchtet, dass mich die britische Polizei an die USA ausliefert, wo mich voraussichtlich eine lebenslange Gefängnisstrafe oder Schlimmeres erwartet hätte. Gott sei Dank ist es nicht dazu gekommen und das saudische Königreich hat mir seinen Schutz angeboten. Natürlich bin ich auch kein Freund der saudischen Regierung, aber Kronprinz Mohammed bin Salman hat sich zuvor persönlich bei mir am Telefon gemeldet und mir angeboten, dass er gerne seine Türen für mich öffnen würde, sofern ich keine pikanten Informationen über Saudi-Arabien offenlege. In der Not habe ich diesen Strohhalm ergriffen und bin auf diesen Deal eingegangen. Ich werde also auch weiterhin nicht aufhören die Wahrheit aufzudecken. Ausgenommen über Saudi-Arabien versteht sich. Ich bin ja nicht lebensmüde!”

Wikileaks löscht saudische Dokumente

Um dieser Vereinbarung gerecht zu werden, wurden inzwischen verschiedene Geheimpapiere mit brisanten Informationen über den Fall Khashoggi und den Kronprinzen auf WikiLeaks entfernt. Zumindest solange sich Julian Assange noch in der saudischen Botschaft verschanzt, soll es aus Sicherheitsgründen keine saudischen Leaks geben, so der offizielle WikiLeaks-Account auf Twitter.

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