Skandal: Gebet verlief ohne Klingelton - Ob alles sauber lief? - Noktara.de

Skandal: Gebet verlief ohne Klingelton – Ob alles sauber lief?

Noktara - Skandal - Gebet verlief ohne Klingelton

Unglaublich, aber wahr! Ein vollständiges Gebet ohne Klingelton!

Das heutige Freitagsgebet brachte einer kleinen muslimischen Gemeinde in Ober-Gummersbach einen Eintrag ins Guiness-Buch ein. 150 Besucher hörten einer 20-minütigen Predigt zu und verrichteten im Anschluss das Gemeinschaftsgebet. Während dem ganzen Ablauf kam es zu keiner akustischen Störung durch ein Mobiltelefon. Dies hat bis dahin noch keine Moscheegemeinde, seit Erfindung des Smartphones geschafft.

jesse-freudentränen

Mustafa K., einer der Moscheebesucher sagte dazu mit Freudentränen in den Augen:

“Die Anspannung war sehr hoch und zwischen dem Gebet und der Predigt hatte ich starke Zweifel, aber letztlich haben wir es gemeinsam geschafft. Wir sind überglücklich! Das war einfach fantastisch!”

Wurde etwa manipuliert, um einen Klingelton zu verhindern?

Kritiker bezweifeln, dass dabei alles sauber gelaufen ist. Böse Zungen behaupten, dass der Imam gegen Ende absichtlich etwas schneller vorgebetet hat und kürzere Koranverse rezitierte, um einem möglichen Handyklingeln zu entgehen. Verschwörungstheoretiker hingegen sehen die Ursache in einer Sonneneruption, die ebenfalls in diesem Zeitraum stattfand. Dadurch könnte der Handyempfang vorrübergehend eingeschränkt worden sein.

sonnensturm

Update: Bei unseren journalistischen Recherchen entdeckten wir in der Finanzaufstellung des Moscheevereins einen dubiosen Kostenpunkt, der auf den kürzlichen Erwerb eines Störsenders hinweist. Mit solch einem Gerät lassen sich problemlos Handysignale blockieren. Der Einsatz solcher Geräte ist nach aktueller Rechtslage illegal, da man bei der Nutzung einer Frequenz grundsätzlich eine Nutzungserlaubnis benötigt, um nicht gegen § 55 Absatz 1 Satz 1 des Telekommunikationsgesetz zu verstoßen. Ein Verstoß dagegen kann teuer werden. Auf telefonische Rückfragen antwortete uns jedoch niemand vom Vorstand der Moschee. Wir bleiben dran und ermitteln weiter.

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