Affenpocken: Erste Corona-Testzentren satteln um

Affenpocken: Erste Corona-Testzentren satteln um

Noktara - Corona-Testzentren rüsten auf Affenpocken um

Da sich immer weniger Menschen auf COVID-19 testen lassen, stehen etliche Corona-Testzentren vor dem Aus. Dank der Affenpocken besteht jedoch Hoffnung für den Erhalt der Einrichtungen. So haben zumindest in der Umgebung von Zoos und Streicheltiergehegen vermehrt Betreiber von Testzentren auf die neuen Virus umgesattelt und bieten nun die Möglichkeit Primaten auf den Erreger der Affenpocken testen zu lassen.

Murat Yögdemir, der vor der Pandemie eine Shisha-Bar namens Monkeys betrieb und während des ersten Lockdowns ins Testgewerbe wechselte, sieht eine Chance in den Affenpocken.

„Ich musste in den vergangenen Monaten bereits mehrere Mitarbeiter entlassen, weil die Kunden ausblieben, aber mit den Affenpocken erleben wir einen Lichtblick. Nun können wir weitermachen.“, erzählt Yögdemir erleichtert.

Eine seiner Testerinnen berichtet weiterhin über die Herausforderung bei diesem Unterfangen:

„Das Schwierige ist gar nicht die Teststäbchen einzuführen. Die Affen reissen ihr Maul nämlich stets weit auf. Das Problem ist eher der Papierkram. Die Affen sind nämlich kaum in der Lage den Online-Check selbstständig durchzuführen. Ich muss deswegen händisch die Unterlagen anhand von Affenlauten ausfüllen. Das mussten wir zuvor für gewöhnlich nur bei alkoholisierten Kunden machen.“

Menschen, die den Verdacht haben sich angesteckt haben zu können, sind aber auch willkommen, so Yögdemir, wobei eine Ansteckung nach dem bisherigen Kenntnisstand nur als wahrscheinlich gilt, wenn man mit Tieren oder Infizierten in engen Kontakt kommt.

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