Pendler fährt nur noch zur Arbeit, um seinen Arbeitsweg zu bezahlen

Pendler fährt nur noch zur Arbeit, um seinen Arbeitsweg zu bezahlen

Noktara - Pendler fährt nur noch zur Arbeit, um seinen Arbeitsweg zu bezahlen

Sein Arbeitsweg ist ein Teufelskreis. Um Geld zum Leben zu verdienen muss Jochen Müller nämlich 5 mal die Woche ins 60 Kilometer entfernte Büro fahren. Insbesondere die letzten 7-8 Kilometer durch den dichten Stadtverkehr und die Suche nach einem freien Parkplatz kosten ihn dabei nicht nur eine Menge Zeit und Nerven, sondern angesichts der horrenden Benzinpreise auch einen Haufen Geld.

„Während der Sprit nämlich immer teurer wird, bleibt mein Gehalt hingegen seit Jahren auf dem gleichen Niveau. Offen gesagt übersteigen die monatlichen Kosten für meinen Arbeitsweg inzwischen mein Gehalt und ich zahle jeden Monat aus eigener Tasche drauf. Wenn das so weiter geht, muss ich wohl kündigen und Hartz-4 beantragen.”, erzählt Jochen.

Arbeitsweg nicht nur kostspielig, sondern auch unnötig

Dazu kommt noch, dass er im Büro im Grunde nur Aufgaben verrichtet, die er ebenso oder gar effizienter im Home Office erledigen könnte, so Jochen.

„Mein Chef besteht aber auf Präsenzarbeit. Er meint das sei besser für die Firmenkultur. Nun bleibt mir nur darauf zu hoffen, dass sich der Spritpreis wieder normalisiert und der Arbeitsweg nicht mehr mein gesamtes Einkommen verschlingt.“

Wie lange Jochen noch zur Arbeit pendeln kann, bleibt abzuwarten.

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