Marokkanisches Oktoberfest nach Kritik auf Ramadan verschoben

Marokkanisches Oktoberfest nach Kritik auf Ramadan verschoben

Wir berichteten zuvor hier von dem grandiosen Vorhaben ein Oktoberfest in Marokko stattfinden zu lassen. Diese Idee kam jedoch aus unerklärlichen Gründen bei der muslimischen Bevölkerung nicht so gut an, die daraufhin protestierten und eine Petition starteten, um das Maroktoberfest zu verhindern. Die Petition wurde dabei bereits von über 23.000 Personen unterzeichnet, die in dem Oktoberfest einen Affront gegen die islamische Kultur Marokkos sehen.

In Reaktion auf die Kritik hat die deutsche Handelskammer in Marokko (AKH) den Plan für die Veranstaltung angepasst. Während das Maroktoberfest ursprünglich parallel zum Münchner Oktoberfest stattfinden sollte, wurde der Termin auf den heiligen Fastenmonat Ramadan verschoben.

Der Vorsitzende der AKH sagte dazu:

„Wir hätten echt nicht gedacht, dass sich weite Teile der marokkanischen Bevölkerung daran stören, wenn wir ein Oktoberfest mit Bier und Schweinshaxen in Casablanca ausrichten. Wir haben aus diesem Fehler gelernt und das Maroktoberfest daher aus Rücksicht auf Ramadan verschoben. Bis dahin dürfte sich hoffentlich die Lage entspannt haben.“

Ob der neue Veranstaltungstermin besser angenommen wird, wird sich noch zeigen.

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