Doch kein Antisemitismus: Hotelangestellter meinte lediglich Zeitschrift

Doch kein Antisemitismus: Hotelangestellter meinte lediglich Zeitschrift

Noktara - Doch kein Antisemitismus - Hotelangestellter meinte lediglich Zeitschrift
Foto: Gil Ofarim WikiMediaCommons/Tina Petrik CC-BY-SA-4.0

Antisemitismus in Deutschland? Fehlanzeige! Alles nur ein riesiges Missverständnis! Wie die internen Ermittlungen des Leipziger Westin-Hotels ergaben, hat der Angestellte gar nicht den Davidsstern des Musikers Gil Ofarim gemeint, sondern bezog seine Aussage lediglich auf eine Zeitschrift, die der Hotelgast gerade in der Hand hielt, als er einchecken wollte.

„Das lief ganz anders, als es Gil Ofarim auf Instagram schilderte. Das ist ein regelrechter Rufmord gegen mich. Ich habe deswegen auch eine Strafanzeige wegen Verleumdung gegen ihn gestellt. Ich habe nämlich überhaupt keine Probleme mit Juden. Ich wollte ihn nur darauf aufmerksam machen, dass er erst seine Zeitschrift wegpacken soll, damit ich ihn einchecken kann. Zum einen aus Höflichkeit gegenüber mir, aber auch weil ich dieses Schundblatt mit seiner tendenziell linken Berichterstattung nicht mag.

Kein Antisemitismus, sondern ungünstige Geste

Offenbar habe ich dabei aber so unglücklich mit dem Finger auf das Magazin gezeigt, dass Herr Ofarim wohl geglaubt haben muss, dass ich auf seine Halskette deutete! Für diese Verwirrung entschuldige ich mich natürlich.“, so der betroffene Hotelangestellte.

Auch das Management des Hotels äußerte sich dazu und gab an, dass man sehr froh sei, dass dieses Thema geklärt werden konnte. Selbstverständlich sei die Beurlaubung des beschuldigten Mitarbeiter damit aufgehoben.

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Ein Kommentar zu “Doch kein Antisemitismus: Hotelangestellter meinte lediglich Zeitschrift”
  1. Hätte Kapitän Mosche (Tarnnamen: Moishe, Mose, Musa, Moses) das noch erlebt, hätte er sein Volk umgehend vor den Vorsintflutlichen in Sicherheit gebracht und wieder nach Ägypten zurückgeführt.

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