Deutschland bekräftigt Israels Recht auf Verteidigung gegen die Pressefreiheit

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Deutschland bekräftigt Israels Recht auf Verteidigung gegen die Pressefreiheit

Mit Hinblick auf den Kopfschuss auf eine palästinensische Journalistin betont Deutschland Israels Recht auf Verteidigung gegen die Pressefreiheit.

Westjordanland – Bei wiederholten Zusammenstößen zwischen israelischen Soldaten und der Pressefreiheit kam es in Jenin zu einem Schusswechsel. Während nämlich Journalisten des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeera zwecks Berichterstattung Fotos schossen, verteidigten sich die israelischen Streitkräfte mit Scharfschützengewehren. Dabei wurde die bekannte palästinensische Journalistin Shireen Abu Akleh tragischerweise durch einen Kopfschuss getötet und ein Kameramann verletzt.

Ein trauriger Tag für die Pressefreiheit

Außenministerin Annalena Baerbock sagte dazu:

„Wir bedauern diesen Verlust sehr und möchten den Angehörigen unser tiefstes Beileid aussprechen. Nichtsdestotrotz können wir Israel jedoch nicht das Recht auf Selbstverteidigung gegen die Pressefreiheit absprechen. Zugegeben können wir nachvollziehen, wenn jemand einen Kopfschuss auf eine Journalistin als überzogene Maßnahme wertet, aber sowas kann im Eifer der Notwehr durchaus passieren. Außerdem sollte man verstehen, dass die Journalisten mit ihren Kameras, Westen und militärischen Helmen auch ziemlich bedrohlich auf die israelischen Truppen gewirkt haben müssen. Wir möchten daher auch weiterhin unsere uneingeschränkte Solidarität mit Israel betonen.“

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Israel dementiert Vorwürfe

Laut israelischen Angaben wurde die Journalistin ohnehin nicht durch israelischen Beschuss getroffen, sondern vielmehr sei dies ein perfider False-Flag-Angriff von Anhängern der Hamas-Bewegung, die der pro-palästinensischen Berichterstattung ein blutiges Ende setzen wollten, um Israel den Mord an einer Journalistin in die Schuhe zu schieben und somit wie einen Staat darzustellen, der ganz offen Menschenrechte wie die Pressefreiheit missachtet.

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