Moschee trotz strengen Vorgaben bestens vorbereitet auf Wiedereröffnung

Moschee trotz strengen Corona-Vorgaben bestens vorbereitet auf Wiedereröffnung

Noktara - Moschee trotz strengen Corona-Vorgaben bestens vorbereitet auf Wiedereröffnung

Offenbach – Obwohl die Bundesregierung und auch das hessische Gesundheitsministerium inzwischen grünes Licht für eine Wiedereröffnung der islamischen Gotteshäuser gegeben hat, bleiben weiterhin viele Moscheen geschlossen, die sich schlicht und einfach mit der Einhaltung der wenig praktikablen Bedingungen überfordert sehen und zum anderen kein unnötiges Gesundheitsrisiko eingehen wollen.

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Ganz anders jedoch eine Moschee-Gemeinde aus dem Frankfurter Raum. So nutzte diese Moschee nämlich die mehrwöchige Corona-bedingte Schließung, um sich mit innovativen Maßnahmen bestens auf die Wiedereröffnung vorzubereiten.

Es wurde für die Wiedereröffnung an alles gedacht!

In weiser Voraussicht hat die Moscheegemeinde dafür im Eingangsbereich elektronische Drehkreuze installiert, die sich per Smartphone kontaktlos öffnen lassen. Eine von der Moschee selbst entwickelte App erkennt dabei automatisch, ob die Kapazität des Gebetsraums bereits ausgelastet ist oder noch ein freier Platz verfügbar ist.

Zusätzlich erkennt ein Kamerasystem, ob der Moscheebesucher eine Maske trägt oder nicht, da der Einlass nur mit einer Nasen- und Mundmaske gestattet ist.

Auch muss der Moscheebesucher seinen eigens mitgebrachten Gebetsteppich auf einen Sensor legen oder kann alternativ vor Ort über einen Automaten einen neuen Gebetsppich kaufen.

Sofern korrekt erkannt wurde, dass der Besucher eine Maske trägt und auch einen eigenen Gebetsteppich vorweisen kann und der Thermalscanner keine erhöhte Körpertemperatur vermeldet und das Mindestalter von 16 Jahren mittels elektronischen Personalausweises bestätigt wurde, öffnet sich daraufhin je nach Auslastung des Gebetsraums das Drehkreuz oder es erscheint eine Warnmeldung, die den Moscheebesucher darauf hinweist, dass er es zu einem späteren Zeitpunkt inschallah erneut probieren kann. Auch lässt sich über die App eine Pushnachricht einrichten, die einen zur Moschee ruft sobald ein Platz wieder frei geworden ist.

Weiterhin lassen sich an einem Terminal im Eingangsbereich kontaktlos Spenden tätigen, mit denen die kostspieligen Corona-Sicherheitsmaßnahmen der Moschee finanziert werden.

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Nach dem Einlass muss der Moscheebesucher dann zunächst einem ausgeschilderten Pfad folgen, der zu vollautomatisierten Gebetswaschanlagen führt, die für eine Einhaltung der Hygienemaßnahmen und für eine gründliche Dekontaminationsdusche sorgen.

Endlich im Gebetsraum angekommen, muss der Besucher nur noch einem lasergesteuerten Navigationssystem folgen, das ihn unter ständiger Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 2 Metern zu einem freien Gebetsplatz lotst.

Der Vorstandsvorsitzende des Moscheevereins sagte dazu:

“Wir waren zunächst zwar sehr skeptisch, ob wir diese ganzen Vorgaben für die Wiederöffnung einhalten können und ob wir in der kurzen Zeit technische Lösungen dafür vorbereiten können, da wir ja nicht ständig Personal an die Eingänge stellen oder durchgehend Kontrollen durchführen können, aber letztlich sind wir froh, dass das alles so gut geklappt hat. Wir freuen und daher bereits auf unseren ersten Besucher.”

Da kann man nur noch MASHALLAH sagen! Schade, dass nicht alle Moscheen so vorbildlich ausgestattet sind und während der Corona-Krise sogar auf staatliche Soforthilfe angewiesen sind.

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