Kirchen starten wegen Corona Vorverkauf für Weihnachtsgottesdienst

Kirchen starten wegen Corona Vorverkauf für Weihnachtsgottesdienst

Noktara - Kirchen starten wegen Corona Vorverkauf für Weihnachtsgottesdienst

Weihnachten in der Kirche? Ja, das ist trotz Corona-Pandemie durchaus möglich, da Gottesdienste im Gegensatz zur Vor-Ort Gastronomie nicht untersagt sind. Allerdings müssen sich Kirchengemeinden bei der Durchführung der Gottesdienste an strenge Hygiene-Konzepte halten. So ist zum Beispiel das Singen von Kirchenliedern beim Weihnachtsgottesdienst wegen der damit verbundenen Ansteckungsgefahr verboten. Auch müssen die Gläubigen selbstverständlich eine Maske tragen und zueinander einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern einhalten. Damit dieser Sicherheitsabstand allerdings eingehalten werden kann, müssen die Kirchen darauf achten nur eine bestimmte Anzahl an Kirchenbesuchern den Einlass in die heiligen Hallen zu gewähren.

Tickets für den Weihnachtsgottesdienst nur solange der Vorrat reicht!

Die Kirchen haben daher bundesweit dazu aufgerufen vorab Eintrittskarten für den Weihnachtsgottesdienst zu erwerben. Dies soll eine Überbelastung der Kapazitäten verhindern.

Pfarrer Matthias Müller sagte dazu:

„Wir haben zu Weihnachten ohnehin schon Platzmangel, weil erfahrungsgemäß so viele Weihnachtschristen kommen, die wir sonst nie in der Kirche sehen, aber jetzt mit Corona können wir die Besucher ja nicht so eng auf die Kirchenbänke pferchen und müssen dazwischen sogar eine Bank frei lassen. Wir müssen daher notgedrungen den Einlass stark begrenzen und haben uns darum für den Verkauf von limitierten Eintrittskarten entschieden.“

Die Eintrittskarten sollen dabei im Rahmen der wöchentlichen Sonntagsmessen vor Weihnachten für 5 Euro an bestehende Kirchenmitglieder verkauft werden, um treuen Kirchgängern den Vorzug zu gewähren. Wer allerdings aus der Kirche ausgetreten ist, muss 15 Euro pro Ticket bezahlen oder eine Jahresmitgliedschaft bei der Kirche beantragen. Auch sollen die Eintrittskarten nicht übertragbar sein, um einen Schwarzhandel der heißbegehrten Tickets zu verhindern. Mit den Einnahmen durch den Ticketverkauf sollen die fehlenden Barspenden während der Corona-Krise kompensiert werden und Corona-Schutzmaßnahmen wie die nötigen Desinfektionsmittel bezahlt werden.

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