Schlangenbeschwörer arbeitet wegen Corona im Home Office

Schlangenbeschwörer arbeitet wegen Corona im Home Office

Noktara - Schlangenbeschwörer arbeitet wegen Corona im Home Office

Indien. In kaum einem Land wütet das Coronavirus so heftig, wie in Indien. Der Staat mit den 1,3 Milliarden Einwohner ist aber nicht nur der Ursprungsort der zurzeit schwer gefürchteten Delta-Variante, sondern auch das Land der Schlangenbeschwörer. Doch auch diese traditionelle Kunst wird durch das Virus stark eingeschränkt. Wir haben den Schlangenbeschwörer Sahil Chander aus Neu-Dehli getroffen. Der 28-jährige arbeitet zurzeit im Home Office und tut sich äußerst schwer damit.

Schlangen bekommen Kopfschmerzen vom Flimmern des Computers

Das größte Problem sei, dass die Schlangen mit der neuen Situation, auch nach Monaten im Home Office, noch nicht klar kommen. „Egal ob Kobra oder Natter, die Schlangen kommen einfach nicht mit der Arbeit am Computer klar.“, erklärt Sahil Chander, „Wir machen unsere Shows jetzt schon seit einem Jahr über Zoom, aber die Schlangen halten nur wenige Sekunden durch. Die kriegen einfach Kopfschmerzen vom Flimmern des Bildschirms.

Schlangenbeschwörer in finanzieller Not

Dass die Schlangen nicht mehr alles mitmachen, wie sie sollen, drängt die Schlangenbeschwörer in die Armut. Zwar verkaufe er online Links zu seinen Zoom-Vorstellungen, aber seitdem die Schlangen nach wenigen Sekunden schlapp machen und sich schlafen legen, hat Sahil Chander nur noch wenige Zuschauer. „Meine Haupteinnahmen generiere ich schon lange nicht mehr aus meinen Schlangenshows.“, verrät uns der 28-jährige, „Seit Anfang des Jahres betreibe ich einen OnlyFans-Account, der sichert mir immerhin meine Ernährung.“

Nach Corona wird die Schlangenbeschwörerei eine andere sein

„Früher waren wir Schlangenbeschwörer ganz hoch angesehen, man hat uns magische Kräfte nachgesagt, wir hatten Zuschauer ohne Ende… jetzt ändert sich das. Durch Corona geraten wir in Vergessenheit. Ich glaube kaum, dass irgendein Schlangenbeschwörer nach der Pandemie wieder so ein großes Publikum an sich binden kann. Deshalb habe ich mir schon einen ganz besonderen Comeback-Plan ausgedacht. Ich habe gemerkt wie erfolgreich ich auf OnlyFans bin und plane jetzt, das mit meinen Schlangenshows zu verbinden. In Zukunft  werde ich wohl auf dem Marktplatz strippen und gleichzeitig mit dem Instrument meine Schlangen beschwören müssen, um wieder größere Einnahmen zu generieren.“, so Sahil Chander. Es stimmt also: Not macht erfinderisch.

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