Muslimas mit Menstruationshintergrund fordern Gratis-Tampons

Muslimas mit Menstruationshintergrund fordern Gratis-Tampons in Moscheen

Noktara - Muslimas mit Menstruationshintergrund fordern Gratis-Tampons in Moscheen

Einerseits wird Muslimas mit Kopftuch der Zugang zu vielen Jobs erschwert, andererseits sollen muslimische Frauen mit Menstruationshintergrund aber aus eigener Tasche kostspielige Produkte für die Damenhygiene bezahlen wie zum Beispiel Tampons und Binden. Wie soll das gehen? Muslimische Aktivisten fordern daher in einer Petition, dass Moscheen fortan nach jedem Freitagsgebet bei den Besuchern Spenden für Menstruationsprodukte sammeln sollten, um diese kostenlos in den Waschräumen der Gebetshäuser für bedürftige Frauen anzubieten.

Menstruationshintergrund darf kein Nachteil sein!

Noktara - Muslima im Frauenbereich der Moschee

So könnten Muslimas, die nicht genug Geld für Menstruationsprodukte haben oder einfach nur dringend eine Binde brauchen, ganz ohne Scham in die nächste Moschee besuchen und sich mit Tampons und Binden für ihre Tage eindecken.

Grundsätzlich geht es den Aktivistinnen aber nicht nur um finanzielle Solidarität gegenüber bedürftigen Glaubensschwestern, sondern auch darum das Tabu der Periode zu brechen. So gibt es immer noch viele muslimische Frauen, die ihre Menstruation insbesondere im Ramadan gegenüber ihren männlichen Familienangehörigen schlichtweg verschweigen und aus Scham einfach so tun, als hätten sie gar keine monatliche Blutung.

Und das, obwohl gerade im Islam die Reinheit eine große Rolle spielt und man als Gemeinschaft alles für die nötige Hygiene tun sollte.

Wie siehst du das? Ist es sinnvoll Gratis-Tampons in Moscheen anzubieten?

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Ein Kommentar zu “Muslimas mit Menstruationshintergrund fordern Gratis-Tampons in Moscheen”
  1. Sehr gut, kann ich nur befürworten. Und den Menschen mit Bartwuchshintergrund muss unbedingt ein kostenloser Moscheebarbier zur Verfügung gestellt werden. Ist ja auch intim und geht ja auch ins Geld.

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