Masterarbeit: Weißer Professor lässt schwarzen Studenten durchfallen

Masterarbeit: Weißer Professor lässt schwarzen Studenten durchfallen

Noktara - Masterarbeit - Weißer Professor lässt schwarzen Studenten durchfallen

Malik Ojanwé studiert Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt und hat fast ein halbes Jahr an seiner Masterarbeit mit dem Thema “Rassistische Strukturen im Bildungssystem und ihre historischen Ursprünge” gearbeitet. Während dieser Zeit hatte ihm sein Betreuer stets zu verstehen gegeben, dass seine Thesis auf einem guten Weg sei. Als er seine Masterarbeit jedoch letztlich abgab, ließ ihn der zuständige Professor knallhart durchfallen und verwies in der Begründung auf seine Hautfarbe. Er könne nämlich gar kein Master werden, da er schwarz ist und wenn er besser recherchiert hätte, würde er auch wissen, dass man für den Titel eines Sklavenhalters zwingend weiß sein muss, so der Professor.

Umbenennung von Masterarbeit längst überfällig

Malik versuchte zwar einen Widerspruch einzulegen und wandte sich dafür an den Doktoranden, der ihn zuvor betreute, aber dieser gab an, dass ihm die Hände gebunden sein. Zwar teile er nicht die rassistischen Ansichten des Professors, aber die finale Entscheidung des Professors müsse er wohl oder übel hinnehmen. Allerdings bot er an ihn dabei zu unterstützen eine Umbenennung von Masterstudiengängen zu erwirken, da diese Terminologie absolut überholt sei.

Wie siehst du das? Sollte man heutzutage noch den Begriff “Master” verwenden oder sollte für diesen akademischen Titel ein neuer Name her, der nicht an die Sklaverei erinnert?

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Ein Kommentar zu “Masterarbeit: Weißer Professor lässt schwarzen Studenten durchfallen”
  1. Mir ist unklar, warum wir uns immer ausgerechnet die amerikanische Geschichte zu eigen machen. Wie wär’s einmal mit der französischen, die in Afrika tiefste Spuren hinterlassen hat und immer noch hinterlässt? Oder mit der belgischen? Der südafrikanischen? Gar der deutschen?

    Wenn’s nach der deutschen politischen und Sprachgeschichte geht, scheint es vordringlicher, den Führerschein abzuschaffen, den Reichstag und natürlich die Begriffe Rasse und Lebensraum.

    Im Übrigen ist das Wort “master” direkt vom lateinischen “magister” abgeleitet. Und hat laut meinem American Heritage Dictionary inzwischen eine extrem höfliche Bedeutung angenommen: “Used as a courtesy title for a boy not considered old enough to be addressed as Mister.” Will sagen: Es ist schwierig, sich in eine fremde Kultur einzumischen, deren Wandel man nicht erlebt.

    Und viel schlimmer: Nach Amerika zu schauen versperrt den Blick auf unsere eigenen Geschichte und kollektive Verantwortung. So sehr, dass die meisten nicht einmal ein halbes Dutzend ehemalige deutsche Kolonien nennen können, obwohl wir als deutscher Staat in einigen Ländern Afrikas, in Ostasien und im Pazifik ungebremst gewütet haben.

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