Trump legt nach: Marokko erkennt Souveränität Palästinas ab

Trump legt nach: Marokko erkennt Souveränität Palästinas ab

Noktara - Trump legt nach - Marokko erkennt Souveränität Palästinas ab - Israel und Palästina

Erst kürzlich hatte US-Präsident Donald Trump stolz auf Twitter vermeldet, dass es unter amerikanischer Vermittlung zu einem diplomatischen Durchbruch zwischen dem Königreich Marokko und Israel gekommen sei. So habe Marokko inzwischen Israel offiziell als Staat anerkannt und die beiden Staaten wollen nun volle diplomatische Beziehungen miteinander eingehen. Im Gegenzug für die Anerkennung Israels seitens Marokko, hat die USA allerdings auch den Marokkanern die völkerrechtlich umstrittene Westsahara zugeschrieben.

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Um die Situation in Nahen Osten jedoch noch weiter zu normalisieren, hat die USA nachgelegt und die Polisario-Front, die für eine unabhängige Westsahara kämpft, per präsidialem Dekret als internationale Terrororganisation eingestuft und Marokko zugesichert nötigenfalls auch ohne UN-Mandat mit militärischen Mitteln und insbesondere unter Zuhilfenahme von israelischen Drohnen bei der Befreiung der Westsahara von den Terrorkämpfern der Frente Polisario zu unterstützen. Im Gegenzug für die amerikanische und israelische Zusicherung hat Marokko wiederum seine Anerkennung Palästinas vom 15. Nov. 1988 amtlich zurückgezogen und die diplomatischen Beziehung mit Palästina gänzlich abgebrochen.

Trump veröffentlichte dazu ebenfalls einen Tweet und schrieb darin, dass die USA einen weiteren “historischen Durchbruch” erzielt habe und “Marokko nun deutlich auf der Seite Israels steht”, was den Frieden im Nahen Osten sicherlich stabilisieren dürfte. Auch lobte er in dem Tweet die Figur seiner Tochter Ivanka.

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Ein Kommentar zu “Trump legt nach: Marokko erkennt Souveränität Palästinas ab”
  1. Die Westsahara ist und bleibt für alle Zeit Territorium der EU. Notfalls kann ja Marokko aufgenommen werden, auch wenn das zu Problemen führen kann, da Marokko wie das UK nur einen Gepardensprung von Europa entfernt ist. Ich sehe schon vor meinem dritten Auge wie sich die Flüchtlinge in Südspanien ins Schlauchboot setzen um ihren Traum von einem menschenwürdigen Leben in Afrika zu verwirklichen.

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