Marokkanische Negafa muss sich wegen Corona ehrlichen Job suchen

Marokkanische Negafa muss sich wegen Corona ehrlichen Job suchen

Noktara - Marokkanische Negafa muss sich wegen Corona ehrlichen Job suchen

Kaum eine Branche bleibt von den wirtschaftlichen Konsequenzen der Corona-Pandemie verschont. Besonders hart trifft es dabei die Event- und Hochzeitsindustrie, da die Anzahl der Besucher auf Feiern stark eingeschränkt ist, was in muslimischen Kulturkreisen einem Hochzeitsverbot gleich kommt. Der traditionelle Berufszweig der Negafa (Ziana) sieht sich in Folge dessen einem faktischen Berufsverbot ausgesetzt. Eine marokkanische Negafa aus Wiesbaden berichtete uns, dass sie sich nun sogar einen ehrlichen Job suchen musste, um sich über Wasser zu halten.

Marokkanische Negafa bekommt keine Corona-Soforthilfe!

Während nämlich die Regierung vielen Betroffenen mit Überbrückungsgeldern durch die Corona-Krise hilft, sind Negafas weitestgehend auf sich sich allein gestellt, da die wenigstens von ihnen ihre Arbeit wahrheitsgemäß versteuern und es daher kaum eine Berechnungsgrundlage für etwaige Soforthilfen gibt.

Die Wiesbadener Negafa, die ihren Namen aus Angst vor steuerrechtlichen Sanktionen nicht bekanntgeben möchte, sagte dazu:

 „Das konnte ja keiner ahnen! Hätte ich gewusst, dass eines Tages meine beim Finanzamt gemeldeten Zahlen verwendet würden, um meine Hilfsbedürftigkeit zu ermitteln, hätte ich natürlich nicht all die Jahre schwarz gearbeitet oder wenigstens etwas Geld auf die Seite gelegt! Jetzt hab ich den Schlamassel und muss mir Wohl oder Übel einen ehrlichen Job suchen oder Hartz IV beantragen.“

Ihre Jobaussichten sind dabei nach eigenen Angaben ziemlich finster, da sie selbst ihre bisherige Arbeit als Negafa nie wirklich erlernt hat.

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