Moschee schickt Imam wegen Corona-Krise in Kurzarbeit

Moschee schickt Imam wegen Corona-Krise in Kurzarbeit

Noktara - Moschee schickt Imam wegen Corona in Kurzarbeit - arbeitslos

Wiesbaden – Malik Jabaar ist der Imam einer kleinen somalischen Moscheegemeinde. Wegen der Corona-Krise und der damit einhergehenden Schließung der Moscheen bleiben jedoch derzeit die Gemeinschaftsgebete und auch die wöchentlichen Freitagsgebete aus. Dazu kommt noch, dass mangels Besucher die freiwilligen Spenden für die Moschee weggebrochen sind mit denen – neben der Miete und der Versicherung – auch das Arbeitsentgelt des Imams bezahlt wurde. Als wäre das nicht schon schlimm genug, droht jetzt auch noch Ramadan auszufallen. Da staatliche Soforthilfen aber bisher auf sich warten lassen und die Rücklagen der Gemeinde knapp bemessen sind, musste der Moscheeverein zu drastischen Maßnahmen zurückgreifen und ihren langjährigen Imam leider in Kurzarbeit schicken.

Von Vollzeit zu Kurzabeit

So übt Malik Jabaar anstelle seiner üblichen fast durchgängigen Arbeitszeit seine Imam-Tätigkeit während der Kurzarbeit nur noch 10 Stunden pro Woche per Home Office aus. Einmal pro Woche fertigt er dafür am Computer eine digitale Freitagspredigt an, die er per WhatsApp an seine Glaubensbrüder verschickt. Den Rest der Zeit beantwortet er am Telefon dringende religiöse Fragen. Sonstige islamische Vorträge, Seminare und der Arabischunterricht mussten jedoch ersatzlos gestrichen werden, weil kein Geld da ist, um den Imam dafür zu bezahlen.

Er muss während der Kurzarbeit leider aufstocken

Wegen des Arbeitsausfalls ist der Lohn des Imam nun deutlich geringer und reicht noch nicht einmal um die Miete seiner Wohnung zu bezahlen. Um dennoch über die Runden zu kommen, sah sich Malik Jabaar nun sogar gezwungen einen Antrag auf Kurzarbeitergeld auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit zu stellen und das obwohl er seinen Gemeindemitgliedern immer gepredigt hat sich nicht auf staatliche Sozialleistungen, sondern einzig allein auf Allah den Allerhabenen zu verlassen. So hat schließlich auch der Prophet Muhammad (ﷺ) gemäß zahlreicher Überlieferungen die Muslime stets dazu aufgerufen auf eigenen Beinen zu stehen.

Malik Jabaar sagte dazu weiterhin: “Ich hoffe, dass alle Gotteshäuser unabhängig der Religion inschallah bald wieder öffnen können. Nicht nur damit ich wieder wie gewohnt arbeiten kann und nicht mehr auf das Kurzarbeitergeld angewiesen bin, sondern auch zum Wohle aller Gläubigen.”

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Ein Kommentar zu “Moschee schickt Imam wegen Corona-Krise in Kurzarbeit”
  1. Der Moscheeverein hätte sich ja längst vom Robert Koch-Institut als systemrelevant einstufen lassen können. Das hat die Evangelikale Kirche zur Verhütung von Grausamkeit gegen betagte weiße Burschen doch auch hingekriegt. Denn schließlich schützen die preiswerten Gebetsshows die Menschheit vor dem schlitzäugigen Virus der chinesischen Kommunisten.

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