Nach Rücktritt aller FPÖ-Minister: Meuthen gewinnt Reise nach Ibiza

Nach Rücktritt aller FPÖ-Minister: Meuthen gewinnt Reise nach Ibiza

Noktara - Nach Rücktritt aller FPÖ-Minister - Meuthen gewinnt Reise nach Ibiza - Strache Villa

Was für ein Zufall! Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung des skandalösen Strache-Videos und dem anschließenden Rücktritt aller FPÖ-Minister, gewinnt Jörg Meuthen eine Reise nach Ibiza! Freudestrahlend präsentiert der AfD-Politiker seinen plötzlichen Gewinn.

Whoah! We’re going to Ibiza!

Nichtsahnend ging er am Dienstagmorgen seine Post durch und fand darin einen goldenen Umschlag. Als Absender stand darauf ein russischer Name, von dem er zuvor noch nie etwas gehört hatte. Als er den Briefumschlag öffnete, fand er darin zu seiner Überraschung einen Reisegutschein für einen Wochenendtrip nach Ibiza zu einer luxuriösen Finca inkl. eines Meet & Greets mit einer attraktiven russischen Oligarchennichte.

Meuthen dazu:

“Das ist ja großartig! Ich kann mich zwar gar nicht daran erinnern, dass ich an einem Gewinnspiel teilgenommen habe, aber dieser Urlaub kommt mir wie gerufen! Die ganze Zeit werde ich hier in Deutschland von der Lügenpresse genervt. Dort kann ich hoffentlich etwas abschalten.”

In dem beiliegenden Schreiben stand weiterhin, dass er beliebig viele AfD-Politiker und einen russischen Dolmetscher kostenfrei mitbringen dürfe.

“Ich glaube da ich nehme noch meine geschätzte Kollegin Alice Weidel und Alexander Gauland mit. Der kann glaub ich Russisch. Das wird bestimmt lustig!”

Wir wünschen Jörg Meuthen jedenfalls eine gute Reise und freuen uns mit ihm bereits auf das anschließende Medienecho.

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2 comments to “Nach Rücktritt aller FPÖ-Minister: Meuthen gewinnt Reise nach Ibiza”
  1. Der Name Ibiza in dieser kastilischsprachigen Form kommt mir unglaublich imperialistisch vor. Die Insel liegt doch in einer der drei katalanischsprachigen autonomen Regionen des Königreichs und heißt amtlich Eivissa. Und nicht anders. (Im kleinen katalanischsprachigen Teil Sardiniens ist alles offiziell gleichgestellt dreisprachig, auch wenn das sündhaft teuer und organisatorisch problematisch ist. Aber Italien hat’s ja, wie man weiß.)

    Vor 50 Jahren war Eivissa noch ein Paradies der Hippies und des Drogenkonsums; ich habe eine Bekannte, die damals da kleben geblieben ist. Heute tummeln sich auf der Insel die Reichen und die, die als solche wahrgenommen werden wollen, echte und falsche Oligarchen. Meuthen, Weidel und Gauland passen da sicher gut hin.

    Dolmetscher werden im heutigen Eivissa wahrscheinlich mit einem Fingerschnippen bestellt und in (der) Bar bezahlt. 50% Trink- und Schweigegeld nicht vergessen! – Die Frage ist immer, ob denn ein sprachkundiger Zeuge zugegen sein darf.

    P.S.: Die Namensform „Ibiza“ ist natürlich o.k. und sogar viel besser. Wir kommunizieren ja auf Deutsch und nicht in der Amtssprache der Balearen.

    • P.P.S. (und kurz weiter auf diesem Nebenschauplatz verweilend): Wahrscheinlich hat es inzwischen sowieso jeder gemerkt: Bereits vor meiner akademischen Laufbahn hatte ich Prüfungen zum Übersetzer und Dolmetscher für ein paar Sprachen abgelegt.

      Mit großem Abstand am heftigsten sind rechtsverbindliche Texte. Irgendein Jurist meint immer, dass der Wortlaut sicher nicht äquivalent sein könne und bei Eintreten unvorhergesehener Ereignisse unterschiedliche Ausgelegungen möglich würden.

      Deshalb dauert es in der Schweiz auch regelmäßig Monate, bis längst verabschiedete Gesetze auf Ebene der Eidgenossenschaft in Kraft treten können. Denn die Schweizer setzen voraus, dass 100% wasserdichte Übersetzungen in vier Sprachen vorliegen müssen.

      Andere Staaten sind da pragmatischer und stellen ihre Amtssprachen einfach nicht völlig gleich: In Luxemburg gilt im Zweifel (« fait foi ») die französische, in Irland die irische Version. Und in der EU die des jeweiligen Originals. Meistens Englisch oder Französisch, unabhängig von den Übersetzungen, die bloß „informativ“ sind.

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